Daasdorf
am Berge liegt in einer flachen, nach Osten
geöffneten Talung in 283 m Höhe am Süd-Hang des Großen Ettersberges.
Daasdorf zählt heute ca. 250 Einwohner.
Im
Ort herrscht Landwirtschaft vor. Die Fläche der Gemeinde beträgt 284
ha. Mitte der 60er Jahre war in Daasdorf eine Obstplantage von 275 ha
angelegt. Eine Landstraße verbindet Daasdorf mit den Städten Weimar
und Erfurt.
Auf dem Hundsberg konnte eine jungsteinzeitliche Siedlung mit zahlreichen
Feuersteingeräten sowie einem Skelettgrab nachgewiesen werden. Scherbenfunde
im Bereich der Wüstung Getorn und Neusis weisen auf das Mittelalter
hin.
Daasdorf wird erstmals 1283 als Tastorph in einer Urkunde des Grafen
Otto von Weimar-Orlamünde genannt. Die Bewohner betrieben Landwirtschaft
in groß- und mittelbäuerlichen Besitzungen.
Im 16. Jh. wurde Wald angebaut.
Das Braurecht wurde in verschieden Höfen ausgeübt, dann in der 1873
errichteten Gastwirtschaft. Die Handwerker, 1858 und 1884 nur 2,1939
waren es 6, arbeiteten vorwiegend für den örtlichen Bedarf.
Der dreißigjährige Krieg richtete starke Zerstörungen an. Die kleine
zweiachsige Kirche wurde 1751 errichtet. Sie war und ist Filial von
Gaberndorf. Der Friedhof an der Kirche wurde 1875 erweitert und 1902
außerhalb des Ortes verlegt.
Eine Schule wird 1621 erwähnt. Das Schulgebäude wurde 1886 errichtet.
In der ersten Hälfte des 20. Jh. ragte die Schule durch die große Lehrmittelsammlung
des Lehrer Trautermann unter den thüringischen Landgemeindeschulen hervor.
Seit
2002 kommen immer mehr Goldwinger aus nah und fern zum GoldWingCountry-Treffen
nach Daasdorf, warum? ... grad weils schön ist und uns allen Spass
macht !!!